Corona & Personalplanung

In Zeiten der Corona-Krise hat die Sicherstellung der medizinischen Versorgung höchste Priorität und die Bundesregierung sowie Fachverbände diskutieren intensiv mögliche Maßnahmen.

Der Hausärzteverband Nordrhein schlägt vor, dass 30 Prozent der Praxen nach einem Rotationssystem täglich in Reserve gehalten werden und die Reserve mit einer fixen Ausfallvergütung entschädigt werden soll. Zudem wird seitens des Hausärzteverbandes diskutiert, ob z.B. ein Rotationssystem des ärztlichen Personals zwischen den Kliniken sinnvoll ist.

Aus Regierungskreisen war im Rahmen des „Grobkonzept Infrastruktur Krankenhaus“ zu lesen, dass die Kliniken zu einer „vorausschauenden Personalplanung“ aufgefordert werden und vorhandenes Personal zusätzlich für einen etwaigen Einsatz im Intensivbereich schulen sowie Konzepte für den Einsatz von Medizinstudenten höherer Semester entwickeln sollten.

Wir von GALENOS diskutieren mit unseren Kunden (Kliniken und Praxen) derzeit, ob es nicht auch eine sinnvolle Maßnahme wäre, die Anforderungen an die Qualifikation (Seniorität, Sprachkenntnisse) der benötigten zusätzliche Kräfte zu senken oder die strikten bürokratischen Regelungen an die Berufserlaubnis und die Arbeitserlaubnis zu senken?

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